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Wandern Sie auf 2000 Jahre alten Spuren


Die Porta Nigra ist das nördliche Stadttor der Römerstadt. Mit dem Bau der Porta Nigra wurde in der zweiten Hälfte des 2.Jahrhunderts begonnen. Verwitterung, Ruß und Staub ließen die Steine im Laufe der Jahrhunderte schwarz werden und gaben dem Bauwerk die Bezeichnung "Porta Nigra" (schwarzes Tor). Mit Ihrer palastartigen Architektur ist sie nicht nur Wahrzeichen Triers, sondern darüber hinaus machtvolles Symbol der Begegnung zwischen Römern,Kelten und Germanen. Die Porta Nigra gehört außerdem zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Trierer Dom und die um 1235 errichtet Liebfrauenkirche ergänzen sich noch heute zu einer künstlerisch reizvollen Einheit. Der Dom ist die älteste Kirche Deutschlands und eines der grossartigsten Zeugnisse der abendländischen Kultur. Die Ausstattung des Domes vereinigt Kunstwerke deutscher sakraler Skulptur von der Zeit der Römer bis hinein ins 19. Jahrhundert. Der erstmalige Baubeginn des Domes, wie man Ihn heute unweit vom Hauptmarkt bewundern kann fand zwischen 1016 und 1047 statt. Zwischenzeitlich ist der Dom, unterbrochen von mehreren Zerstörungen, fast permanent weiter- bzw. umgebaut worden.

Die Kaiserthermen, am Rand des Palastgartens gelegen, sind ein römischer Bäderpalast, der den kaiserlichen Palast im Süden begrenzt. Von dem ehemals rund 250m langen Bau ist nur noch im östlichen Teil das aufgehende Mauerwerk des Warmwasserbades (caldarium) auf größere Höhe vorhanden. Die Trierer Kaiserthermen zählen zu den größten Sehenswürdigkeiten des romanischen Weltreiches.

Das heutige Kurfürstliche Palais ging - ebenso wie die kaiserliche Basilika mit den Königsrechten 902 an den Erzbischof über, als die fränkischen Könige die Nachfolge der Römer antraten. Heute wird das Schloss von der Bezirksregierung genutzt. Nord - und Ostflügel sind heute noch weitgehend erhalten, der Südflügel öffnet sich nach der Umgestaltung in der Mitte des 18. Jahrhunderts festlich dem Palastgartens und den Kaiserthermen entgegen. Unweit des Kurfürstlichen Palais am Rande des Palastgartens befindet sich das Rheinische Landesmuseum, das für Besucher unserer schönen Stadt und Geschichtsfreunde unbedingt einen Besuch Wert sein muß.

Das Amphitheater ist Triers ältester noch sichtbarer Römerbau aus der Zeit um 100 n.Chr. und liegt direkt unterhalb des Trierer Weinlehrpfades. Es standen damals etwa 20.000 Sitzplätze zur Verfügung. Der größte Teil des Zuschauerraumes wurde in den Hang des Berges hineingebaut. Die Sitzreihen verteilen sich auf die Ränge, die durch breite Umgänge voneinander getrennt waren. Nach Ausweis von Inschriften auf den Sitzen aus Steinquadern gab es auch reservietre Plätze. Im 4. und 5. Fahrhundert diente das Amphitheater als Stadttor, sein nördlicher Eingang lag innerhalb, der südliche Eingang außerhalb der damaligen Stadtmauer.

Die römische Moselbrücke wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. im Zusammenhang mit der Stadtmauer, die hier beim östlichen Brückenkopf eingezogen war erbaut. Die Römerbrücke besteht aus sieben Brückenpfeilern von denen noch fünf aus römischer Zeit stammen, während die beiden anderen 1715 erneuert wurden. Ausserdem standen auf dem rechten Ufer ehemals zwei Landpfeiler zur Überbrückung des Überschwemmungsgeländes.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Trierer Hauptmarkt ein organisch gewachsener Platz, der wohl zu den schönsten altdeutschen Marktplätzen gehört. In der Mitte des Marktes steht das Marktkreuz, um 958 von Erzbischof Heinrich als Symbol des Marktfriedens und der erzbischöflichen Stadtherrschaft errichtet. Die "Steipe" ist das beherrschende, krönende Bauwerk des Platzes. Der Bau wurde 1430 als Trink- und Festhaus der Ratsherrenschaft begonnen und erst 1483 vollendet. Auf der Südseite des Marktes findet man zwischen Häusern ein prunkvolles Barockportal von 1732 mit der Figur des hl. Gangolf. Es ist der Eingang zur Gangolfkirche aus dem 14.-15. Jahrhundert, die sich hinter den Markthäusern erhebt.

Pünktlich zur Weihnachtszeit und besonders am späten Abend ist der alljährliche Weihnachtsmarkt das Ereignis am Jahresende. Schlendern Sie in romantischer Atmosphäre über den Markt und geniessen Sie bei einem heissen Glühwein unser regionalträchtiges Essen. Natürlich haben Sie auch hier die Möglichkeit schöne und besonders selbstgemachte Geschenke als Andenken an unsere schöne Stadt mit nach Hause zu nehmen.

Trier im Internet: www.trier.de

 

 

 

 

 

 

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